Wettkampfdiät und Vorbereitung – Teil 1: Wie geht man es an?

In meiner ersten Vorbereitung im Jahr 2014 habe ich verzweifelt nach allerhand Informationen gesucht, was es heißt, auf Wettkampfvorbereitung zu sein. Ich wollte wissen, wie lange die Athleten und Athletinnen diäten, was sie essen, wie sie trainieren, wie sie ihren Alltag gestalten. Außerdem mehr zu dem Teil, der die Frauen interessiert: Bikini, Haare, Make up. Und wie läuft für mich als Athletin überhaupt so ein Wettkampftag ab und was ist dran an dieser letzten Woche, die doch angeblich alles entscheidet?

Für diejenigen, die ebenso viele Fragen haben, wie ich damals und eine Art Leitfaden oder Anlehnung suchen, werde ich hier nach und nach Teile einer Serie veröffentlichen, die auch zügig voran schreiten wird. Dabei freue ich mich sehr über Feedback und vor allem entsprechende Fragen von Euch, da für mich inzwischen einiges selbstverständlich geworden ist, was für Newcomer aber noch absolut unbekannt ist.

Wie es mir in meiner ersten holperigen Wettkampfvorbereitung, die sich 11 Monate hinzog, erging, könnt Ihr in einem Artikel nachlesen, den ich für muscle-corps.de geschrieben haben. Ein Forum, in dem ich mich ziemlich bald nach entfachter Begeisterung für den Bodybuilding Sport anmeldete. Meinen Artikel findet ihr hier:

Artikel 

Der erste Schritt: Ihr trefft die Entscheidung, dass Ihr starten möchtet und habt eventuell auch schon eine Idee, bei welchem Verband oder in welcher Klasse. An dieser Stelle würde ich empfehlen, Euch bei einem Coach ein Feedback zu Eurer Eischätzung zu holen bzw. Euch einen Betreuer/ Coach für Euer Vorhaben zu suchen. Einen Coach findet Ihr entweder über eine Anfrage bei Eurem Landesverband (ich halte das an dieser Stelle allgemein, es gibt ja verschiedene Verbände, da hat Holger Gugg vor kurzem einen Beitrag zu veröffentlicht:

Verbandsratgeber

Oder Ihr fragt einfach einen Athleten über z.B. Facebook oder Instagram, der aus Eurer Region kommt, ob er Namen für Euch hat. Dann vereinbart Ihr einen Termin. Ihr solltet fragen, wie gearbeitet wird, die Diät aussieht und wirklich ein gutes Bauchgefühl bei ihm/ihr haben, denn in der Diät heißt es, voll auf den Coach zu vertrauen – Er/Sie hat die Erfahrung und die ganzheitliche Übersicht.

Ich werde von Claus Maibaum betreut, den man im Olympic Hamburg findet. Er arbeitet klassisch mit Reis/Huhn und ohne jegliche Kräuter und Süssstoffe in der Diät. Absolut pur. Das paßt zu mir als Typ perfekt, da ich nach „ganz oder gar nicht“ lebe und außerdem inzwischen feststellen konnte, wieviele Lebensmittel und Stoffe dafür sorgen, dass sich meine Form verschlechtert. Er arbeitet auf Nummer sicher, so wie ich auch und ich habe ihn auch total ins Herz geschlossen. Sollte er irgendwann keine Athleten mehr betreuen wollen, wüßte ich, dass ich mir immer jemanden suchen würde, der die gleiche Schiene in Sachen Diät fährt.

In Sachen Diät gibt es einmal Reis/Huhn, aber auch Ansätze wie „modern“ Intermitted Fasting oder etwas weitere Lebensmittelauswahl. Da muss jeder entscheiden, womit er am besten durchhalten kann, denn eine Wettkampfdiät ist eine der schwersten Aufgaben, denen Ihr Euer Durchhaltevermögen aussetzen könnt. Nur wenn Ihr den Weg einmal gegangen seid, könnt Ihr Bodybuilding in seinem Umfang verstehen 🙂

7 Kommentare

  1. Das finde ich ganz toll die Idee mit dem Blog! Ich bin absoluter Newbie und finde alles zum Thema Kraftsport/Bodybuilding und Wettkampf megainteressant. Danke für die Tipps und Verlinkungen. Werde nun weiter schmökern 🙂

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s