Gibt es die beste Diät?

Ich würde jetzt – bezogen nur auf mich – mit „ja“ antworten. Und die heißt Reis-Huhn-Eiklar-Grünen Bohnen (bei anderen Brokkoli, aber den vertrage ich nicht). Wie ich in meinem ersten Artikel schon erwähnte, wäre diese auch maßgebend, müsste ich mir einen Coach suchen.

Grundsätzlich ist die beste Diät jedoch die, die absolut durchgezogen wird!

Bis vor einem Jahr hätte ich es mir nicht vorstellen können, dass mit diesen IIFYM Geschichten tatsächlich ein mega Wettkampfergebnis an Form entsteht, wurde aber beim Verfolgen eines Newcomers 2016 des besseren belehrt und war wirklich beeindruckt. Dieser beeindruckte auch mit der Hingabe bei der Zubereitung von Mahlzeiten und seiner Kreativität. Diese Diät, die für ihn perfekt war und ihm Freude bereitete, hätte ich definitiv nicht eingehalten.

Ich werde stets in meinem Umfeld für meine Diszilplin gelobt und höre öfter die Worte „ich könnte das nicht“. Mit dem vorgenannten Konzept könnte ICH das nicht und würde scheitern. Ich würde vermutlich dazu neigen, meinen großen Spielraum auszunutzen und die Gefahr, mich an schweren hungrigen Tagen zu belügen und vermutlich noch kcal vom Folgetag in den laufenden vorzuziehen, wäre groß. Verzweifeln würde ich auch an dem Zeitaufwand im Supermarkt, in dem ich mir alle Zutaten immer wieder zusammensuchen müsste – dann noch die ganze Kocherei der verschiedenen einzelnen Mahlzeiten… Manche motiviert es total, sie haben Freude, sind abgelenkt und Mahlzeiten werden zelebriert. Durch freie Wahl der Lebensmittelzusammenstellung ist weniger Zwang und noch Freiheit gegeben.

Menschen wie ich mögen dann Regeln und feste Vorgaben, um allen Fallen auszuweichen und es so einfach wie möglich zu haben. Huhn lässt sich für mehrere Tage vorkochen, Reis für drei Tage und Bohnen für 1-2 Tage. Der Kopf ist frei, der Einkauf fix und es funktioniert. Außerdem haben die Bodybuilder am Ende nach eingehaltener Diät eher ein Wasser-, als ein Fettproblem. Wasserbüffel wie ich haben dann am Ende schon Monate nichts mehr drinnen, was im Verruf steht, unnützes Wasser zu speichern. So gibt die klassische Wettkampfdiät mir auch Gefühl der Sicherheit. Viele wundert es, dass ich auch keinen Salat esse. Aber der gibt einen Pustebauch, auch den kann ich nicht ab. Genauso Reiswaffeln, Brokkoli, Süssstoffe, Haferflocken, Kaugummi. Und ich glaube immer, dass der Beklagte Pustebauch vieler Athletinnen an diesen aufgezählten Dingen liegen.

Unabhängig davon, ob man sich für einen Wettkampf, den Urlaub oder überhaupt in eine bessere Form bringen möchte, sollte man immer erforschen und ehrlich zu sich selbst sein, welcher Typ man ist, welche Gewohnheiten man hat und woran bisherige Versuche (jeder von uns hatte schon gescheiterte Versuche) gescheitert sind. Wichtig ist, dass man keinen Weg einschlägt, der nicht zu einem passt. Viele Wege können ans Ziel führen, man muss nur einen zu Ende gehen.

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