Wettkampfdiät und Vorbereitung – Teil 3 – Es geht los!

…und dann ist der Tag auch schon schneller als gedacht da und die Diät startet. Wobei: Dieses Mal ist es bei mir nicht so. Ich hatte nun volle 12 Monate Pause und Zeit für den Aufbau. Genug Zeit, alles zu tun und essen was ich wollte und bin auch noch innerlich gewachsen – Ein super Jahr. Nun starte ich mit dem Ziel in die Diät, das Beste aus mir herauszuholen und das völlig ohne den Gedanken, dass ich dann endlich von der aktuellen Figur weg komme. Ich war das komplette Jahr absolut auf den nächsten Start fokussiert und habe alles getan, was ich zu tun wußte, um mich zu verbessern. Ich bin einfach nur gespannt, wie ich aussehen werde!

Ehe es los ging, genoss ich nun noch ein Sushi „All you can eat“ und ein feines Grillen in großer Runde. Mit einer Gruppe von lieben Menschen zu essen ist etwas, was ich sehr gerne mache und das nächste halbe Jahr fehlen wird. Aber hier hoffe ich auf alternative Unternehmungen, solange ich mich dazu in der Lage fühle.

Ich hatte für den Start alles notwendige an Huhn, Bohnen, Leinöl, Eier für Eiklar und Reis eingekauft und war für den 05.06.2017 vorbereitet. Die nächsten 16,5 Wochen werde ich mich  nur davon ernähren. Es gibt gut was weniger zu essen, als im Aufbau. Wie wenig werde ich hier nicht sagen, da es nicht für eine gute Diät eines nicht Wettkampfsportlers geeignet ist und ich die herrschenden Flausen in den Köpfen nicht noch weiter anregen möchte. Davon ab, sind es ja auch auf mich abgestimmte Mengen, an denen sich niemand orentieren sollte. Vom Schema her gibt es ersteinmal 1 Tag mit viel Reis, 3 mit wenig, 2 mit viel, 3 mit wenig und dann wieder von vorne. Die Menge an Eiweiß (Ich wähle Fleisch, dürfte auch Eiklar oder neutrales Isowhey nehmen) ist an den Tagen mit viel Reis geringer.

Da ich schon sehr wenig Energie zu mir nehme halte ich in meiner Diät auch nichts von Cardio. Anders, als andere es jedoch zum Ende vermehrt einstreuen, habe ich mir angewöhnt, es zu Beginn der Diät etwas mitzumachen und dann bald sein zu lassen, wenn es läuft bzw. nervt. Denn ich bin davon irgendwann gestresst, kriege tierischen Heißhunger bis kurz vor Kreislauf und brauche es wahrhaftig nicht, weil mein Kaloriendefizit nicht reichen würde. Wenn ich es mache, dann an meinem aktiven Pausetag oder 20 bis 45 Minuten, je nach Laune, nach dem Krafttraining. Ich gebe gerne zu Beginn ordentlich Gas und setze schon ein, was ich kann, weil man nie weiß, ob man sich bei der Kassenkuschelei während des Einkaufens nicht doch noch irgendwas einfängt und gesundheitlich mal flach liegt, so dass man hier Zeit verliert. Wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, übersteht eine Genesungswoche nervlich um einiges besser.

Beim Krafttraining habe ich jetzt wieder einen synergistischen Plan mit zwei Beintagen gewählt. Ich erhöhe die Satzzahl, Übungsanzahl und baue vermehrt Intensitätstechniken ein und hole mir hier anstelle über Cardio vermehrt Bewegung. Da erfahrunsggemäß zuerst mein Bauch in Form kommt, ist hier die Motivation des Trainings dann höher und er erhält sicher ein bis zwei Einheiten mehr die Woche, als bisher 😉

Okay… Da ich Euch ja laufend teilhaben lassen wollte… Ich startete dann nach der Schlemmerei mit bösem Gluten und Zucker, was ich sonst nicht mehr esse, da ich davon dicke Finger und Wasser in Beinen und Co bekomme, so dass ich nicht einmal in Stiefel passe, mit 66kg in die Diät. Ich habe sonst zuletzt immer zwischen 63kg und 64kg gependelt. Ich gehe davon aus, dass ich in 4-5 Wochen so bei 61kg/60kg landen sollte. Wenn ich neue Mukkis habe, könnte weniger runter müssen, wenn ich nicht soviele neues Mukkis habe und alles in den Beinen nur heiße Luft ist, werde ich so vom Standardgewicht der letzten Zeit wohl 10kg Gewicht abwerfen, ehe das Entwässern startet. Das klingt viel, musste ich aber 2014 und 2015 auch schon. Geht also 🙂

Noch fühlt es sich nicht an wie eine Diät, ich muss die Tage ersteinmal rein kommen. Noch ist es zu einfach und sehr unwirklich. In spätestens 3 Wochen sollte ich mich reingefühlt haben. Berichte werden folgen.

Update: Den Beitrag oben schrieb ich am 2. Diättag. Leider wachte ich am Folgetag mit Magen-Darm-Beschwerden auf und habe auch mit Übelkeit zu kämpfen neben Bauchkrämpfen und was man so hat. Dazu Kopfweh. Kein optimaler Start, aber ich bin für sowas leider anfällig geworden. Ich hoffe, ich bin morgen wieder fit und kann weiter arbeiten. Immerhin konnte ich gerade zum ersten Mal seit Dienstag Huhn und Bohnen essen, während ich gestern gerade einmal eine Portion Reis runterbekommen habe. Vertragen kann ich Essen und trinken allerdings noch nicht wieder. Krass ist die Müdigkeit. Ich habe gestern von morgens um sieben bis abends 19 Uhr geschlafen und hatte immer nur 20 Minuten Wachzeit mittendrin. Nachts habe ich auch fast durchgeschlafen und heute auch wieder ab 9 Uhr morgens 4,5 Stunden lang. Puh. Bauch ist schon flach, der Rest ausgedünnt und schlaff. Wird schon wieder… 🙂

 

 

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