Was nicht passt, wird passend gemacht!

.so mein Motto. Ich mag es ja absolut nicht, wenn Menschen klagen, klagen, klagen – Aber nichts ändern! Dann ist es wohl doch nicht so schlimm, oder sie leiden einfach gerne, oder ihnen fällt das Gejammer nicht auf, ist halt Gewohnheit – gibt es ja auch… („Wie geht es Dir“ – „Muss ja“… Aallllter denke ich immer, erschieße Dich bloß und befreie Dich von Deinem Leid! – jetzt seelisch erkrankte Menschen ausgenommen, die sind damit nicht gemeint).

Ich habe die letzten Jahre mit dem Gedanken verbracht, dass ich mein Kindheitsziel von wegen „als Erwachsene zufrieden sein“ erreicht hatte. Fand meine Arbeit ok. Konnte meinen Sport machen. Partnerschaft ok, ließ mich meinen Sport machen und war stressfrei. Aber wo war außerhalb des Sports, mit dem Reisen, neue interessante Menschen, Städte, Aufregung verbunden ein echtes Leben? Also Leben leben… Nicht ableben… Ich saß ohne Sport zu Hause fest, in einem Dorf. Ich liebte schon seit Anfang 20 die Stadt Hamburg, in der ich 3 Jahre lang techniode Partys feierte, ehe ich mit 21 zum Sportler mutierte. Immer, wenn ich von den Formchecks im Olympic Hamburg wieder in Richtung Dithmarschen musste, tat es mir innerlich weh. Eigentlich gehörte ich da nie hin, fühlte mich nicht zu Hause. Und der Partner, joar, war am allerliebsten zu Hause und war auch nach 3,5 Jahren noch schwer zu bewegen.

Nach meiner Rückkehr von einer Fortbildung in Berlin (Großstadt, Sonne, nette Leute) fiel es mir noch schwerer Heim zu kehren und ich erkannte ab da, dass mein Leben absolut an mir vorbei läuft. Ich wollte meine Zeit nicht absitzen. Arbeit, Sport, zu Hause. Neuer Tag. Ich setzte meine Wettkampfvorbereitung fort so gut ich neben zu vielen Bikini Aufträgen konnte. In Prag, wissentlich alles wie es ist verändern zu wollen, landete ich gestresst, Beine verloren das Wasser nicht, ich traf Fehlentscheidungen und konnte die Krämpfe erst mit 3g Salz und 1,5 Liter Wasser loswerden. Die Form war entsprechend…

Zurück aus Prag Situation geklärt, während die erste Bewerbung nach Hamburg schon geschrieben war. Ich hatte mich auch neu verliebt, wie es so durch die sonnigen Straßen von Hamburg nach den Formchecks spazieren ging.

Nachdem ich noch in Frankfurt und dann Dänemark gestartet war, packte ich 3 Wochen meine Koffer, holte Arbeitsstunden nach und am 30.11.2019 zog in im Bezirk HH-Wandsbek in die neue Wohnung. Seit Frühjahr habe ich auch Arbeit in Hamburg und ich bin nun nicht nur zufrieden, sondern absolut glücklich!

Ich hatte mir immer schön geredet: “Ach, in Hamburg würdest das gleiche machen…“ Nein! Wir sind immer draußen, gehen immer spazieren, sehen uns etwas an. Wenn es regnet, gehen wir irgendwo hin, wo es vor dem Regen geschützt ist. Ich habe nun meinen Trainer in der Nähe, quäle mich nicht mehr in einen Job, der mir eigentlich seit der Situation Frühjahr 2018 gereicht hat, bin dabei auch raus aus dem öffentlichen Dienst, in den ich ebenso wenig gehöre wie in mein bisheriges Dithmarscher Leben und habe eine Partnerschaft, die jeden Tag als ein Geschenk sieht, sich und das Leben zu erleben. 

Kurzum: Ich habe seit letztem Herbst ausschließlich sehr gute Entscheidungen getroffen. Fortsetzung folgt…

 

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